White Lies “Ritual”

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Lange musste man sich nicht gedulden, um den Nachfolger des 2009 erschienen To Lose My Life hören zu dürfen. Nach der 18-monatigen Tour nisteten sich die White Lies gemeinsam mit dem Produzenten Alan Moulder (Depeche Mode, My Bloody Valentine) ins Studio ein und schon nach sechs Wochen des Einspielens war „Ritual“ geboren. Etwa ein Schnellschuss?

„Ritual“ bietet all das, was man sich von einem Album der englischen Band erwartet: opulente Instrumentierung, große Hymnen, wie schon die erste Single „Bigger Than Us“ vermuten lässt sowie emotionalen Tiefgang wie zum Beispiel im Auftaktsong „Is Love“. Doch unvorhergesehene Überraschungen wird man in den rund 50 Minuten nicht erleben. White Lies Sänger Harry McVeigh weiß seine Stimme einzusetzen, um Gänsehaut zu garantieren und einen eingängigen Song nach dem anderen zu schreiben, scheint der dreiköpfigen Band ein Leichtes zu sein. Was sollte daran schon verkehrt sein?

Für die melancholische Januarstimmung erweist sich „Ritual“ als goldrichtig. Also Kopfhörer auf, „Ritual“ auf ganz laut, ab in den Park für einen Frühjahrsspaziergang und die Gedanken fließen lassen! Oder eben im März in die Columbiahalle, wo die White Lies – diesmal sogar zu viert – ihren Zweitling live vorstellen werden. Eine Band, die für die großen Bühnen dieser Welt geschaffen wurde.

 

 

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Rubrik  Album    Autor      Datum  28. Januar 2011    Worte  200
Permalink  http://www.farbensportlich.de/white-lies-ritual/    Farbe  #99afb7
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