The Big White

 
Heimkino 08. Juli 2010
 
The Big White
 

Wer Fargo mag, wird auch seinen Spaß mit The Big White haben.

Die Brüder Joel und Ethan Coen (Drehbuch, Regie, Produktion etc.) lieferten mit Fargo 1996 schon ein schönes (und Oscar-prämiertes) Stück Schneelandschaft ab. The Big White tritt ein Jahrzehnt später in diese Fussstapfen und macht Laune auf die tiefste Einöde Alaskas. Auch der Humor reiht sich nahtlos ein. Und natürlich sind einige Szenen nichts für schwache Nerven, das nur vorweg. Wer also Rotz und Wasser heult sobald Blut fließt, für den empfiehlt es sich sicherlich einmal öfter wegzuschauen.

In The Big White versucht Paul Barnell (Robin Williams) die ortsansäßige Versicherung durch den vorgetäuschten Tod seines Bruders Raymond (Woody Harrelson) um eine Million Dollar zu erleichtern. Mit dem Geld will er seiner am Tourette-Syndrom leidenden Frau Margaret (Holly Hunter) eine Behandlung finanzieren. Doch der gerissene Versicherungsbeamte Ted Waters (Giovanni Ribisi) kommt ihm auf die Schliche und versucht das große Ganze aufzuklären. Das Zusammenspiel aller Charaktere klappt wunderbar und im Schnee wirken alle Beteiligten (aufgrund ihrer fröstelnden Hautfarbe) selbst schon fast Tod.

Dieser Film ist genau das richtige für Leute die auf skurrile Komödien stehen. Ich würde mich einfach mal dazu zählen. Und wer dann noch das Glück hat mit The Big White ein Schnäppchen zu machen: nicht lange fackeln.

 
207 Wörter von David, 681 Tage alt