Farbensport ist ein Portfolio in Magazinform von Hella Wittenberg und David Streit, in dem wir unsere gestalterischen und journalistischen Aktivitäten bündeln. Zu den dargebotenen Formaten gehören Fotografien, Rezensionen zu Film und Musik, sowie Interviews mit Künstlern und Verlosungen. Unser Ziel ist es, mit Farbensport zu inspirieren und auf die vielen kleinen Dinge in der Welt hinzuweisen. Wir begleiten uns selbst seit 2006 beim Erwachsenwerden und reflektieren so immer wieder den Geist unserer Zeit.
Über Farbensport:
Farbensport ist das gemeinsame Design- und Fotografieprojekt von Hella Wittenberg und David Streit. Wir sind Studenten für Basteln und Existentielles und widmen uns hier unserer Leidenschaft des kreativen Sehens sowie dem damit verbundenen Gestalten von Ideen. Unsere Fotografie, mit der alles anfing, hinterlässt seit nunmehr fünf Jahren foto-visuelle Spuren in den Köpfen der Menschen. Wir fühlen uns überall dort wohl, wo wir den Sehgewohnheiten des Alltags auf eine verspielte Art und Weise einen Perspektivwechsel abgewinnen können. Die Menschen und Situationen, die wir unter dem Projekt Farbensport ausleuchten, sind allesamt von einer besonderen Sicht auf die Dinge geprägt. Nachdem wir jeden Tag des Jahres 2006 in Form eines Fotos festgehalten und auf farbensportlich.de präsentiert haben, suchten wir im Studium neue Herausforderungen und fanden uns unter anderem in der inszenierten Fotografie wieder. Seitdem holen wir immer wieder Freunde, Musiker, Models und nicht zuletzt uns selbst vor die Linse, um mit Herz und viel Farbe gegen die übliche Auffassungsgabe der Menschen anzukämpfen. Gemeinsam mit euch definieren wir uns immer wieder neu.
Fotografie:
Farbensport ist als eine Art visuelle Metapher zu verstehen, die ihren Platz in der zeitgenössischen Fotokunst findet. Seit 2006 beweisen wir wie hungrig, ausdauernd und leidenschaftlich wir dieser Ausdrucksform nachgehen. Angefangen hat alles mit einem Fototagebuch, welches jeden Tag des Jahres mit einem Foto und einem Texteintrag dokumentiert hat. Das uns dabei nie die Ideen und Perspektiven ausgegangen sind, beweisen wir noch heute. Wir versuchen das Lebensgefühl junger Erwachsener mit aller Energie und Freude, aber auch mit allen Zweifeln und Unsicherheiten aufzugreifen und in unsere Bildsprache zu übertragen. Mit unseren Inszenierungen schaffen die dabei entstehenden Bilder einen facettenreichen Assoziationsraum, der Fragen aufwirft, Realitäten durchbricht und bewusst irritiert. Die Fragen und die Ungeduld, die wir in unseren Fotografien vereinen, werden zu einem Angebot der Selbsterkenntnis für den Betrachter. Wo kann ich mich wiederfinden? Was bedeutet der gezeigte Bruch, der Widerspruch für mich in meiner Situation? Sich selbst zu irritieren, Bestehendes zu hinterfragen und weiter zu denken, ist Grundvoraussetzung, um nicht stehen oder gar stecken zu bleiben. Der kritische und zugleich kreative Blick auf das Jetzt hilft uns das zu bewahren was wichtig ist. Was das ist, entscheidet jeder für sich!
Design:
Wir verstehen uns längst nicht mehr nur als Fotografen. Seit geraumer Zeit widmen wir uns der Gestaltung in all ihren Zügen. Dazu gehört auch sich anderen Medien zu widmen und die uns eigene Formsprache auf alles anzuwenden, was sich verfarbensportlichen lässt. Ein spannender Prozess, weil wir lange Zeit nicht wussten wohin uns das trägt. Nach einer interdisziplinären Ausbildung zum Kommunikationsdesigner mit philosphischen Wurzeln, haben wir nun die Welt des Designs für uns entdeckt. Je mehr man sich jedoch damit auseinander setzt, desto öfter wünscht man sich weg von der Virtualität, hin zu einer augmentierten (erweiterten) Realität zu gelangen. Das bedeutet, dass die digitale und die physische Welt zusammenfallen und wir in keiner Parallelwelt mehr leben würden. Farbensport strebt diese Synergie zwischen Echt und Digital in jeder der gezeigten Konzepte und Umsetzungen an.