Kung Fu Panda 3

Veröffentlichung  04. August 2016    Regie  Jennifer Yuh    Darsteller  Jack Black  Brian Cranston  J.K. Simmons  Angelina Jolie
20th Century Fox Home Entertainment Germany
 IMDb-Wertung
20th Century Fox Home Entertainment Germany

Ein Hoch auf die Familie

Die Filmreihen Kung Fu Panda und Drachenzähmen leicht gemacht belegen eindrucksvoll, wie man sich von Teil zu Teil steigern kann. Bei Ice Age 5 haben wir vor kurzem zum Beispiel noch bemängelt, dass man sich nicht mit den gealterten Charakteren beschäftigt. Stattdessen wurde die Herde ohne Sinn und Verstand erneut vergrößert. Wie das besser geht, zeigt Kung Fu Panda 3. Denn zentrales Thema des Films ist auch hier: die Familie.

Für Kung-Fu-Meister Po (im Original gesprochen von Jack Black, im Deutschen von Hape Kerkeling) stellt sich das neue Drachenkrieger-Dasein als ziemliche Herausforderung dar. Auf einmal soll er seinen Freunden Tigress (Angelina Jolie / Bettina Zimmermann) & Co. etwas beibringen? Das ist schwieriger, als gedacht. Denn die Hand-Fuß-Koordination scheint bei ihm nur in der Gefahrensituation wirklich gut zu funktionieren. Zur großen Überraschung aller taucht plötzlich Pos verschollen-geglaubter Vater Li (Brian Cranston) auf. Po ist völlig aus dem Häuschen! Und eine kleine Auszeit vom Kung-Fu-Lehrer-Alltag kommt ihm auch gerade recht. So machen sich die beiden auf den Weg in die versteckte Heimat der Pandas, die es sich in den höchsten Bergen gemütlich gemacht haben und dort lieber durch die Gegend rollen als zu laufen. Merke: Pandas sind ein ausgeglichenes Völkchen mit großem Zen. Der Hausfrieden bleibt jedoch nicht lange bestehen, denn es kündigt sich eine große Gefahr für das Panda-Dorf an. Der mysteriöse Kai (J.K. Simmons) ist aus dem Totenreich entkommen und hat es auf nicht weniger als die Kräfte aller Kung-Fu-Meister Chinas abgesehen. Am Ende ist nur noch Meister Po übrig, um es mit dem Fiesling aufzunehmen. Jetzt sind seine Fähigkeiten als Lehrer gefragt, um auch seine neue Familie auf den bevorstehenden Angriff von Kai und seiner Gefolgschaft vorzubereiten.

Die Message des Films ist ganz klar: Jeder kann über sich selbst hinauswachsen, wenn es darauf ankommt. Noch charmanter als das wabbelige Panda-Kung-Fu ist aber Pos Reise in die Vergangenheit. Seit seiner Geburt hat er geglaubt der einzige verbliebene Panda zu sein. Doch weit gefehlt! Seine Familie ist größer, als er sich das je hätte erträumen können. Der dritte Teil hält somit eine völlig neue farbenprächtige und lebensfrohe Welt parat, in die man gerne eintaucht. In der Laufzeit von 95 Minuten wechseln sich knackige Martial-Arts-Kämpfe mit rührenden Vater-Sohn-Gesprächen ab. In Sachen Humor dürfen sich die Kleinen auf leicht verständliche Kettenreaktion-Zerstörungsorgien und Erwachsene über Matrix- sowie Star Wars-Anspielungen freuen. So dürfen Animationsfilme gerne weitererzählt werden.

Hier findest du unsere Rezension zum zweiten Teil.

 

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Rubrik  Heimkino    Autor      Datum  05. August 2016    Worte  401
Permalink  http://www.farbensportlich.de/kung-fu-panda-3/    Farbe  #327258
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