Die dunkle Macht

Veröffentlichung  22. September 2011    Regie  Konstantin Maksimov    Darsteller  Aleksandr Baluev  Andrey Chubchenko  Aleksey Dmitriev
Foto: Sunfilm Entertainment
 IMDb-Wertung
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Gut gegen Böse, Licht gegen Finsternis

Spezialagent Matvey Sobolev (Igor Petrenko, geboren in Potsdam) hat einen heiklen und geheimen Auftrag zu erfüllen. Gemeinsam mit seinem Partner Georgiy Kurylo (Aleksandr Baluev) transportiert er eine Waffe, die es erlaubt Gedanken zu kontrollieren. In den falschen Händen kann sie einen Schaden verursachen, der den Lauf der Welt verändert. Dann jedoch stiehlt Kurylo, der im Dienst der Mächte der Finsternis steht, die Waffe. Nachdem Matvey den Zwischenfall nur knapp überlebt, wird er von den Kriegern des Lichts dazu auserkoren die Balance zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Er muss feststellen, dass sein unerbittlicher Ex-Partner mit Hilfe der Gedankenwaffe zum machtvollen Anführer eines kriminellen Kartells geworden ist.

Aus den verschiedensten Gründen ist Die dunkle Macht nicht der Film geworden, der er verspricht zu sein oder hätte werden können. Ohne sinnvolle Übergänge oder erkennbaren roten Faden, der die Geschichte auch nur ansatzweise zusammenhängend wirken lässt, springt man von einer Handlung in die nächste, lediglich unterbrochen von kleineren, dafür aber spektakulären Zeitlupen-Actionsequenzen. Das ist wirklich bedauerlich, da in Russland richtig gute Filme entstehen können. Mit Wächter der Nacht und Wächter des Tages gelang es den Machern von Die dunkle Macht auch sogar schon eine intelligente Geschichte gekonnt in Szene zu setzen. Ob das Erfolgsrezept der Wächter-Filme aber bereits in der Bestseller- Buchvorlage zu suchen ist? Dieses Mal jedenfalls schrammt Regisseur Konstantin Maximov als Neuling des Fachs weit am Ziel vorbei, zu grobkörnig sind die Charaktere und zu verworren die Handlung. Da Kameraführung und Actionszenen hingegen überdurchschnittlich gelungen sind (für ein Abenteuer dieses Kalibers ist das natürlich zu wenig), sollten Fantasy-Fans oder Interessierte am russischen Popcornkino trotzdem einmal reinschauen.