In Das perfekte Verbrechen ermordet Ted Crawford (Anthony Hopkins) seine Frau und wartet danach seelenruhig auf die Polizei. Der scheinbar klare Sachverhalt (Geständnis und Mordwaffe liegen vor) wird jedoch plötzlich in ein anderes Licht gerückt und Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) steht auf einmal ohne Beweise da. Eine sehr durchtriebene Geschichte, die von Crawford bis ins kleinste Detail durchgeplant ist. Ein perfektes Verbrechen eben.
Gesetz der Rache zieht das Pferd von hinten auf. Clyde Shelton (Gerard Butler) verliert Frau und Kind. Der ambitionierte Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) begeht jedoch den Fehler die gefassten Täter für einen Deal freizulassen. Daraufhin nimmt Shelton das Recht selbst in die Hand – ein umbarmherziger aber schön anzusehener Rachefeldzug beginnt.
Der größte Unterschied zwischen beiden Filmen ist die Art und Weise wie die Bösewichte ihre Taten rechtfertigen. Crawford (Anthony Hopkins) spielt alle Rechtsverdreher-Karten aus um selber nicht belangt zu werden. Shelton (Gerard Butler) legt es genau darauf an. Er will beweisen dass das Justizsystem nicht funktioniert und die Verantwortlichen dadurch zum Umdenken bewegen.
Wo der deutlich actiongeladenere Film Gesetz der Rache mit seiner guten Absicht punktet, schafft es das perfide Zusammenpiel von Ryan Gosling und Anthony Hopkins in Das perfekte Verbrechen zu überzeugen.